Vergesst niemals Dresden

Im Zuge der am 14. Februar 1942 erlassenen „Area Bombing Directive“, der direkten Anweisung des britischen Luftfahrtministeriums zum Flächenbombardement, flogen zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 britische und amerikanische Luftstreitkräfte vier Angriffswellen gegen die sächsische Kunst- und Kulturstadt Dresden. Bereits während der ersten beiden Angriffswellen, 22:03 Uhr sowie 1:23 Uhr, in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945, warfen 773 britische Bomber eine Bombenlast von 2400 Tonnen über Dresden ab. Binnen weniger Minuten wurde die Altstadt in Brand gesetzt. Beide Bombardements umfassten ein Gebiet von 15 Quadratkilometern. Bei den darauf folgenden Tagesangriffen amerikanischer Luftstreitkräfte am 14. und 15. Februar brachten insgesamt mehr als 500 Bomber, begleitet von bis zu 200 Jägern, mit dem Abwurf einer Bombenlast von 1234 Tonnen abermals Tod und Verderben über die geschundene Elbestadt. Unter der Führung von Sir Arthur Travers Harris wurden von der Royal Air Force (RAF) zahlreiche deutsche Städte schwer zerstört, so etwa Hamburg (Juli/August 1943), Braunschweig (15. Oktober 1944), Magdeburg (16. Januar 1945), Dresden (13. – 15. Februar 1945), Pforzheim (23. Februar 1945), Mainz (27. Februar 1945), Würzburg (16. März 1945) und Hildesheim (22. März 1945). Der seit Februar 1942 Oberkommandierende des Bomber Command der RAF war ein glühender Verfechter des so genannten „Moral Bombing“, also dem Flächenbombardement um die Moral und den Widerstandswillen der deutschen Bevölkerung zu brechen.

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Zeitzeugen

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Ruth Löwe
Annelies Stutzriemer
Lothar Metzger​
Heinz Kockel
Ursula und Heinz Wünsche

Berichte

Aus der Trauer zur Kraft – Dresden-Gedenken 2016

Seit nunmehr 10 Jahren engagiert sich das Dresdner Aktionsbündnis für ein ehrendes Gedenken an die zivilen Luftkriegstoten der Stadt. Mit dem erklärten Ziel, entgegen dem Zeitgeist des ewigen Schuldkultes eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem alliierten Bombenkrieg im Allgemeinen und der

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Brandmale – Eine Flucht in die Hölle von Dresden

Beileibe keine Neuerscheinung mehr, doch in diesen Tagen vielleicht aktueller denn je, ist das Buch „Brandmale – Eine Flucht in die Hölle von Dresden“ von Gertrud Rogge. Einordnen lässt sich das 1999 im Eigenverlag erschienene Werk, das 106 Seiten umfasst,

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Zeitzeuge: Lothar Metzger

Der 10-jährige Lothar Metzger erlebte die Luftschläge in der Dresdner Johannstadt. Es war der 13. Februar 1945 – ich lebte damals mit meiner Mutter, meiner älteren Schwester (13 Jahre), meiner jüngeren Schwester (5 Jahre) und unseren Zwillingen, zwei Mädchen, im

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